Oesinghausen
Oberbergischer Kreis · NRW

Willkommen in
Oesinghausen

Ein idyllischer Ortsteil, wo jahrhundertealte Geschichte auf die stille Schönheit des Oberbergischen Kreises trifft.

Über Oesinghausen

Ein Ort mit
Charakter
& Geschichte

Oesinghausen ist ein kleiner, ruhiger Ortsteil von Engelskirchen im Oberbergischen Kreis. Umgeben von Wäldern und Wiesen bietet er eine hohe Lebensqualität und eine über 640 Jahre dokumentierte Geschichte.

Der Ortsname mit der Endung -inghausen verweist auf frühmittelalterliche Wurzeln. Noch heute prägt die typische bergische Hauslandschaft und enge Dorfgemeinschaft das Bild des Ortes.

640+Jahre Geschichte
1381Erste Urkunde
100%Naturverbunden

Naturnahes Leben

Wälder, Wiesen und das weite Bergische Land direkt vor der Haustür — Natur pur in jeder Jahreszeit.

Dörfliche Gemeinschaft

Enge Nachbarschaft, gelebte Tradition und echter Zusammenhalt — das tägliche Miteinander in Oesinghausen.

Historisches Erbe

Seit 1381 urkundlich belegt — Oesinghausen trägt eine reiche Geschichte, die bis ins frühe Mittelalter reicht.

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Siedlungsgeschichte

Alte Wurzeln im
Oberbergischen

Oesinghausen zählt zu den alten Siedlungsplätzen im Bergischen Land. Der Ortsname mit der Endung -inghausen verweist auf eine frühmittelalterliche Gründung — eine Niederlassung von Menschen, die sich um eine Leitfigur namens „Osing" gruppierten.

Die schriftlich fassbare Geschichte beginnt im 14. Jahrhundert. Besitzurkunden, Steuerlisten und kirchliche Aufzeichnungen geben Einblick in das alltägliche Leben eines kleinen bergischen Hofverbands.

Hinter dem Ort erhebt sich der Borrberg, auf dem Reste eines Ringwalls vermutet werden — ein Hinweis auf eine vorgeschichtliche Fliehburg, die der Bevölkerung in Zeiten der Bedrohung Schutz bot.

Kirchliche Zugehörigkeit

Oesinghausen war zwischen Gummersbach und Ründeroth geteilt — der Lambach bildete die Pfarrgrenze. Taufen, Trauungen und Bestattungen unterlagen je nach Hofteil verschiedenen Zuständigkeiten.

„Pilgrim von Waldenburg gen. Schinkerl und seine Ehefrau übergeben dem Pastor zu Ründeroth eine Rente — darunter aus Besitzungen in Oesinghausen."

— Urkunde 1381 · älteste bekannte Erwähnung
Historische Aufnahme Oesinghausen um 1900 – Bergisches Land
Historische Aufnahme von Oesinghausen –
Datum und Urheber unbekannt

Landschaft & Natur

Der Borrberg und das
Lambachtal

Die natürliche Umgebung Oesinghausens ist geprägt von sanften Hügeln, dichten Mischwäldern und dem Tal des Lambachs. Der Bach trennte nicht nur die Pfarrbezirke, sondern bildete auch eine natürliche Grenze zwischen verschiedenen Besitz- und Wirtschaftsbereichen.

Der Borrberg überragt die Ortschaft und bietet einen weiten Blick über das Oberbergische. Archäologische Spuren deuten auf eine vorgeschichtliche Nutzung des Berges als Rückzugs- und Schutzort hin. Bis heute ist der Borrberg ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer aus der Region.

Großer Borrberg Oesinghausen – Wandergebiet Oberbergischer Kreis
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Blick auf den Großen Borrberg
Historische Ansichtskarte Oesinghausen – Bergisches Land früher
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Historische Ansichtskarte von Oesinghausen

Wirtschaft & Alltag

Bäuerliches Leben im
Hofverband

Oesinghausen war über Jahrhunderte ein rein landwirtschaftlich geprägter Ort. Die Hofbesitzer wirtschafteten als freie Bauern im Bergischen Hofverband — ein System, das kleinen Siedlungen wie Oesinghausen relative Eigenständigkeit sicherte.

Typisch bergisch waren die Schieferdächer, die langen Wohnstallhäuser und die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier unter einem Dach. Die Böden der Hügel waren für Ackerbau wenig geeignet; Viehzucht, Obstbau und Waldnutzung prägten den Alltag der Bewohner.

Verwaltung & Eingemeindung

Von der Herrschaft
zur Gemeinde

Im Zuge der kommunalen Neuordnung Nordrhein-Westfalens wurde Oesinghausen Teil der Gemeinde Engelskirchen im Oberbergischen Kreis. Die Gemeinde Engelskirchen entstand am 1. Januar 1975 durch Zusammenschluss mehrerer Ortschaften im Rahmen der kommunalen Gebietsreform.

Heute ist Oesinghausen eine von mehreren Ortschaften im Gemeindegebiet Engelskirchen, das sich östlich von Köln im Bergischen Städtedreieck befindet. Die gute Anbindung an die Aggertalstrecke sowie die nahegelegene A4 machen den Ort für Pendler attraktiv — ohne seinen ländlichen Charakter zu verlieren.

Luftbild Oesinghausen 1951 – historische Ansicht Bergisches Land
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Luftbild um 1951

Chronik

Frühes Mittelalter

Der Ortsname „-inghausen" weist auf eine frühmittelalterliche Siedlungsgründung hin. Oesinghausen entsteht als bäuerlicher Hofverband in waldreicher Hügellandschaft des Oberbergischen.

1381 — Erste urkundliche Erwähnung

Erste urkundliche Erwähnung als „Oesinchusen". Pilgrim von Waldenburg gen. Schinkerl und seine Ehefrau übertragen dem Pastor zu Ründeroth eine Rente — darunter in Oesinghausen.

Spätmittelalter — Kirchliche Teilung

Oesinghausen ist kirchlich zwischen Gummersbach und Ründeroth geteilt. Der Lambach bildet die Pfarrgrenze.

1542 — Türkensteuerliste

Vier Hofbesitzer werden namentlich verzeichnet: Peter, Hynrichs Sohn, Wynrich, Johann und Schelypp — ein seltener direkter Einblick in die frühe Neuzeit.

1565 — Ohne Erwähnung

Oesinghausen erscheint in der Steuerliste dieses Jahres nicht mehr — möglicherweise ein Hinweis auf veränderte Besitzverhältnisse.

19. / 20. Jahrhundert

Mit der Industrialisierung entwickelt sich die Infrastruktur der Region. Oesinghausen bleibt ein ruhiger, bäuerlich geprägter Ort abseits der Industriezentren.

1975 — Eingemeindung nach Engelskirchen

Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform NRW wird Oesinghausen Ortsteil der neu gegründeten Gemeinde Engelskirchen im Oberbergischen Kreis.

2006 — 625-Jahr-Jubiläum

Zum 625-jährigen Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung wird ein Gedenkstein aufgestellt — ein sichtbares Zeichen der Ortsidentität.

Heute

Oesinghausen ist eine kleine Ortschaft der Gemeinde Engelskirchen im Oberbergischen Kreis, rund neun Kilometer östlich des Hauptortes. Naturnahe Ruhe und über 640 Jahre Geschichte.

Gegenwart

Oesinghausen heute

Der Ort, wie er sich heute zeigt

Der Ort heute

Oesinghausen
heute

Oesinghausen präsentiert sich heute als ruhige, naturnahe Wohnsiedlung im Oberbergischen Kreis. Fernab des städtischen Lärms bietet der Ort eine hohe Lebensqualität — mit guter Anbindung an Engelskirchen und die umliegenden Zentren.

Die Bevölkerung lebt überwiegend in Einfamilienhäusern eingebettet in die hügelige Landschaft des Oberbergischen. Trotz des Wandels der Zeit hat Oesinghausen seinen dörflichen Charakter bewahrt.

Die Nähe zur Natur — mit Wanderwegen rund um den Borrberg, dem Lambachtal und den umliegenden Wäldern — macht Oesinghausen besonders für Familien und Naturliebhaber attraktiv.

Zufahrt nach Oesinghausen – Tunnel und Ortsschild bei Engelskirchen
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Der Tunnel und das Ortsschild

Wohnen & Leben

Überwiegend Einfamilienhäuser in ruhiger Lage. Kurze Wege in die Nachbarorte, gute Anbindung nach Engelskirchen und Gummersbach.

Natur & Erholung

Wanderwege rund um den Borrberg, das Lambachtal und ausgedehnte Waldflächen laden zu Spaziergängen und Radtouren ein.

Lage & Anbindung

Ca. 9 km östlich von Engelskirchen, gute Erreichbarkeit über die L 322. Nächster Bahnanschluss: Engelskirchen (Aggertalstrecke).

Impressionen

Der Ort im Bild

Ortsmitte Oesinghausen
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Ortsmitte
Umgebung Oesinghausen
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Umgebung
Dorfstraße Oesinghausen
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Eine der ältesten Scheunen im Dorf
Natur rund um Oesinghausen
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Natur & Umgebung

Impressionen

Galerie

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Natur erleben

Wandern rund um
Oesinghausen

Entdecken Sie die Region

Schritt für Schritt
durch das Oberbergische

Oesinghausen liegt inmitten einer der schönsten Wanderregionen Nordrhein-Westfalens. Wälder, Wiesen, Bachtäler und der markante Borrberg laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein — für Einsteiger wie für erfahrene Wanderer.

Die Wege rund um Oesinghausen sind gut ausgeschildert und bieten zu jeder Jahreszeit ein besonderes Naturerlebnis: Frühlingsblüten, sommerliche Wälder, Herbstfarben und stille Winterlandschaften.

Zur ausführlichen Wanderseite
Wanderweg Oesinghausen
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Highlights

Beliebte Ziele & Routen

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🅿️

Parken

Kostenlose Parkmöglichkeiten am Ortsrand von Oesinghausen. Weitere Stellplätze an der L 322.

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Hunde willkommen

Alle Wege sind hundefreundlich. Bitte Leinenpflicht im Bereich der Weideflächen beachten.

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Karten & GPS

Detaillierte GPX-Tracks und interaktive Karten finden Sie auf der Wanderseite.

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